Uhren - Geräte mit antiken Ursprung

Die Geschichte der Uhren begann mit sogenannten Schattenuhren, die um 3500 v. Chr. in Ägypten dazu genutzt wurden, Messungen in Teile eines Tages vorzunehmen. 

Später erfolgten dann die Entwicklung von Sonnen- und Wasseruhren. Die Bauweisen dieser Uhren wurden immer komplexer,  so dass es auch möglich war die Sommerwende und den Meridian zu bestimmten.

Im Jahre 1277 wurde die Quecksilberuhr erfunden, später die Feueruhren, Kerzenuhren, Öllampenuhren, Räucherstäbchenuhren bis hin zu Astronomischen Uhren.

Eine Mischung einer Wasseruhr und einer Astronomischen Uhr nannte man damals Astrolabium, es war ein wisschenschaftliches Gerät, welches die Muslimen für Ihre Gebetszeiten nutzten und auch gleichzeitig zur Orientierung (Mekka) benutzen konnten.

Die Sonnenuhr erhielt um 1360 Ihren Einzug und hatte im Gegensatz zur Schattenuhr den Vorteil, dass erstmals 12 Teile für den Tag und 12 Teile für die Nacht vorgesehen wurde.

Der Ursprung der Uhrmacher fand dann im Mittelalter durch Mönche statt, es wurden immer mehr Kombinationen aus Wasseruhren, Feueruhren probiert und ins mechanische umgesetzt, so dass die ersten Glockenschläge automatisch gesteuert wurden. So wie auch bei den Muslimen, wurde bei den Europäern die Uhr hauptsächlich zu kirchlichen Zwecken genutzt.

Im 16 Jahrhundert begann dann in Japan die erste Mechanische Entwicklung von Uhren mit Eisen und Messing mit Spendelhemmung.

Im Jahre 1970 wurde ebenfalls von den Japanern, die erste computerisierte Uhr erfunden!

Grundsätzlich hat sich dann die Entwicklung immer filigraneren Werken bis zum heutigem Tage weiter entwickelt.